Hallo ihr Lieben,
heute war es mir nach langer Zeit wieder danach,daß ich mich bei euch melde.Ich bin seit genau fünf Wochen in einer Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie.Genauer gesagt,ich werde hier auf meine Depressionen und Angstzustände therapiert.
Mit diesen Post möchte ich jenen Menschen Mut machen die auch unter dieser Krankheit besser formuliert auch unter dieser Störung leiden.
Ein immer noch umstrittenes Thema in unserer Gesellschaft,da man nicht weiß wie man mit Depressionen umgehen oder auch annehmen soll.
Es gibt heutzutage sehr gute therapeutische und medikamenttöse Behandlungen,die einem das Leben wieder lebenswerter machen.
Habt BITTE KEINE ANGST DAVOR,sich zu outen, es ist der erste große Schritt und ich kann es allen nur raten.
Ganz kurz zu mir:
Ich bin das erste mal vor acht Jahren mit Depressionen konfrontiert worden.Eine hormonelle Ursache löste diese Störung aus.Ich habe damals Medikamente bekommen und mir ging es damit wieder total gut.
Die letzten zwei Jahren war ich sogar Medikamentenfrei.
Nun,seit einem guten, halben Jahr hat sich die Krankheit zwar langsam aber dafür sehr intensiv wieder eingeschlichen.
Ich konnte meine schlechten, gesundheitlichen Zustände manchmal gar nicht einschätzen.Jetzt wurde mir gesagt , (und wurde mir auch klar) das es ich dabei um Erschöpfungsdepressionen handelt.Ich hatte sie hauptsächlich am Abend und in der Nacht,dann wenn der Körper zur Ruhe kam.Begleitet wurden diese stundenlangen Attacken mit zitternder Angst und innerlicher Unruhe. Kreisende, negative Gedanken die das Leben einfach nur beschwerlich machten.
Ich möchte bitte kein Mitleid (mir geht es auch schon besser :o)))) aber es liegt mir ganz schwer am Herzen,daß ich vielleicht manchen Menschen, mit meinem kleinen Anstoß, wieder ein normales Alltagsleben verschaffen kann.
Eure Elke.